Fortschritte in KW 48

Diese Woche ist nicht sooo viel passiert. Das lag zum einen am feuchten Estrich, zum anderen an den Minustemperaturen. Am Montag konnten die Maler an der Außenfassade an der Südseite arbeiten, da dort schön die Sonne drauf stand. Die Nordseite blieb aber naturgemäß schattig und deswegen auch vereist. Am Dienstag blieb der Maltertrupp deswegen direkt zu Hause und am Mittwoch als der Estrich wieder begehbar war kam einer, um die Spachtelarbeiten an den Innenwänden vorzubereiten.

Am Donnerstag bekam der Hausherr eine Nachricht von Stiebel-Eltron, sie würden am Freitag unsere Heizung anstellen. Von unserem Bauleiter kam (mal wieder) keine Info. Stattdessen mussten wir die Info an ihn weiterleiten. Ich muss ehrlich sagen, so zufrieden ich mit WeberHaus allgemein bin so unzufrieden bin ich mit dem Bauleiter. Er hält sich nicht an Absprachen („Ja, natürlich rufe ich Sie an“), erinnert sich nicht an seine eigenen Aussagen etc.

Zusätzlich kamen am Freitag die Tiefbauer der Stadt um die Hausanschlüsse anzuschließen. Damit sind sie aber bestimmt nicht fertig geworden, denn als wir nachmittags da waren hatten sie noch nicht mal die Hälfte aufgebuddelt. Aber wenigstens geht es auch da voran.

Über die Heizung hat sich dann der Hausherr noch mal aufgeregt. Sie war an, aber blieb kalt und aus der Displaybeschriftung wurden wir nicht ganz schlau. Der Bauleiter konnte uns telefonisch auch nicht weiterhelfen. Also hat sich der Bauherr die Anleitung aus dem Internet runter geladen und recherchiert. Offensichtlich ist sie wohl im Estrich-Trocknungsprogramm. Allerdings ist das wohl so eingestellt, dass es die ersten Tage nicht heizt. Das wäre bei uns nicht nötig gewesen, da der Estrich ja schon seit einer Woche liegt. Außerdem wäre es nett gewesen, wenn Stiebel-Eltron auch mal eben das Datum und die Uhrzeit eingestellt hätten…. Naja, jetzt mal abwarten ob es die nächsten Tage warm wird.

Am Montag werden jetzt die Innenwände verputzt und der Hausherr und ich müssen uns langsam mal einig werden, welche Wände farbig werden und welche nicht 😀 Bisher haben wir uns auf eine blaue Wand im Schlafzimmer geeinigt und das Mädchen wünscht sich ein rosa Zimmer. Ich hätte gerne noch etwas Farbe im unteren Flur aber der Hausherr meint, das würde eventuell zu dunkel. Mal sehen, was die Maler dazu sagen.

 

Fortschritte und Aufreger in KW 45

Laut Plan sollten in dieser Woche die Installateure kommen. Leider stehen auf der Planung nur die Wochen und nicht die genauen Tage. So fuhr der Bauherr jeden Tag am Haus vorbei um jedes Mal festzustellen, dass niemand sonst da war. Unser Bauleiter Herr B. ist zwar sehr nett aber hat sich bisher noch nicht als so 100 % zuverlässig erwiesen. Zumindest hat er vergessen, dass er Bescheid sagen wollte wenn er kommt und so war es ein großer Zufall, dass der Bauherr zufällig auch da war als Herr B. kam. Die Frage wann der Blower-Door-Test stattfindet, konnte er auch nicht beantworten, aber er wollte uns Bescheid sagen (haha).

Nachdem wir nichts von ihm gehört haben und ja auch niemand beim Haus war, rief der Bauherr bei einem weiteren Ansprechpartner von Weberhaus an. Ich muss dazu sagen, dass wir inzwischen unglaublich viele Ansprechpartner habe wir aber immer noch nicht genau wissen, wer für was zuständig ist. Herr P. jedenfalls reagierte ziemlich genervt und meinte, wir sollten doch den Bauleiter anrufen. Außerdem teilte er uns mit, dass sie den Kunden NIE sagen würden, wann der Blower-Door-Test ist. Der genaue Wortlaut war: „Das sage ich Ihnen nicht!“ Äh, Moment mal. Wie der Name schon sagt sind wir die KUNDEN und zahlen den blöden Test. Dann werden wir ja wohl auch wissen dürfen wann der stattfindet! Mal ganz davon abgesehen wissen wir aus diversen Baublogs, dass das gar nicht so ist. Da hat der liebe Herr P. sich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Nach dem Telefonat hat der Bauherr dann noch mal mit dem Bauleiter gesprochen und der hat versichert, dass es kein Problem ist beim Test dabei zu sein.

Am Freitag stand dann endlich wieder ein Weberhaus-Auto vor der Tür, allerdings nur mit einem statt wie vorgesehen zwei Installateuren. Der eine war aber sehr nett und meinte, es wäre kein Problem wenn in der kommenden Woche auch die Schläuche für die Fußbodenheizung verlegt werden. Mal sehen ob das tatsächlich in KW 46 passiert. Jedenfalls sollen ab Montag zwei Installateure die ganze Woche an unserem Haus arbeiten.

Zusätzlich zu Weberhaus war auch unsere Photovoltaik-Firma vor Ort. Ursprünglich hatten wir bei Weberhaus eine Vorrichtung für eine Photovoltaik-Anlage bestellt und wollten diese dann irgendwann mal in die Tat umsetzen. Dann ist dem Bauherren jedoch irgendwie zugetragen worden, dass dann ja wieder ein Gerüst gesetzt werden muss und das dann richtig teuer wird. Also haben wir uns jetzt doch dazu entschlossen, die Anlage sofort montieren zu lassen um die Kosten für das Gerüst zu sparen. Überhaupt können wir allen nur den Tipp geben sich zu überlegen, was am Dach gemacht werden muss und das in Auftrag zu geben, so lange das Gerüst noch steht. Unsere neuen Nachbarn hatten das Problem mit ihrer Satellitenschüssel und dem Dachüberstand und werden jetzt wohl noch mal ein Gerüst stellen lassen müssen um die Balken zu streichen.

Hier sieht man die ersten Platten. Wir haben uns übrigens für die günstigere Version mit weißen Streifen entschieden. Es gibt auch welche, die ganz schwarz sind und wirklich gut aussehen aber der Aufpreis war uns zu hoch. Andere Vorteile als das Design haben sie nämlich nicht….

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Hier sieht man die Lüftungsschläuche quer durch den oberen Flur. Wie hier wohl noch die Fußbodenheizung rein passen soll? Wir werden es sehen 🙂

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Der Grundriss

Auf der Suche nach dem für uns perfekten Haus haben wir uns gefühlt 10.000 verschiedene Grundrisse angeguckt.

Über das Thema Keller oder kein Keller habe ich ja schon was geschrieben. Da unser Grundstück auch nicht wirklich an einem Hang liegt, wären die Kellerräume auch tatsächlich nur Abstellräume gewesen. Ohne Keller mussten wir diese aber ja irgendwie „im Haus“ schaffen. Außerdem war uns von Anfang an klar, dass wir eine offene Wohnküche haben möchten und kein getrenntes Wohnzimmer. Wir kochen einfach gerne und so kann man die Kinder beaufsichtigen oder mit seinen Gästen quatschen und gleichzeitig kochen.

Dann kam die Bäderplanung. Wir wollten nicht wie inzwischen oft üblich ein Gästebad mit Dusche im Erdgeschoss. Irgendwie finde ich das total unpraktisch da die Schlafzimmer alle im Obergeschoss sind und wie oft hat man tatsächlich Übernachtungsgäste? Im Moment haben wir zwar eine große Wohnung aber nur ein Bad und das ist eine ziemliche Katastrophe. A müssen irgendwie immer alle gleichzeitig auf Klo und B ist es ein weiterer Raum der schnell aufgeräumt werden muss wenn Besuch kommt 🙂 Da wir nun schon mal bauen wollten wir dann auch ein bißchen „Luxus“ und so machten wir uns auf die Suche nach einem Grundriss mit einem Masterbad am Elternschlafzimmer und begehbarem Kleiderschrank und einem Kinder- und Gästebad mit Dusche. Außerdem war eine Abstellkammer an der Küche wichtig. Das hatten wir in unserem vorherigen Miethäuschen und das war einfach nur super! Tatsächlich gibt es so einen Grundriss gar nicht so oft aber bei Weberhaus sind wir zum Glück fündig geworden.

Geändert haben wir im Endeffekt gar nicht so viel. Im Obergeschoss ist die Dusche im Elternbad jetzt etwas größer und gemauert. Im Untergeschoss haben wir den Flur verändert. Der war zwar schick im ursprünglichen Grundriss da man vom Flur direkt in die Abstellkammer kam, aber das nahm auch unglaublich viel Platz weg. Jetzt muss man mit dem Einkäufen zwar ein paar Meter mehr laufen, aber dafür haben wir mehr Platz in der Kammer und im Flur. Die schräge Wand der Abstellkammer war so auch nicht vorgesehen, wurde aber notwendig damit der Durchgang zwischen Kochinsel und Wand breit genug ist.

Als Abstellfläche haben wir jetzt den Heizungsraum (wobei hier nur Platz für den Wäscheständer sein wird), die Speisekammer an der Küche, der dritte Raum im OG und der gesamte Dachboden. Bei der Planung haben die Dachneigung von 22 Grad auf 30 Grad geändert. Das durften wir laut Bauplan und jetzt haben wir wirklich massenhaft Platz auf dem Dachboden.

Ich hoffe, man kann den Grundriss so ungefähr erkennen.

Erdgeschoss:

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Der ursprüngliche Grundriss sah so aus

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Die Aufreger der Woche KW 43/44

Diese Woche gab es schon mehrere kleinere und größere Aufreger:

  • Eine Lüftungsanlage die in Paketen vor unserem Haus lag, vom Aufbautrupp aber nicht bemerkt wurde. Der Hausherr hat sie dann am Freitag ins Haus geschleppt damit nicht alles völlig durchweicht.
  • Der Hausherr hat nur ein Coax-Kabel vermutet, da wir aber eine Twin-Sat-Dose im Wohnzimmer haben müssten es zwei Kabel sein. Er hat aber dann doch noch ein zweites Kabel in der Nachbardose entdeckt.
  • Uns flatterte eine Mahnung der Stadtwerke ins Haus für den Baustrom. Wir haben aber vorher nie eine Rechnung erhalten sondern lediglich ein Formular für eine Einzugsermächtigung. Nach Rückfrage erhielten wir die Auskunft, dass sie tatsächlich keine Rechnung geschickt hätten und die Mahngebühren raus nehmen. Heute kam dann die Rechnung….und die zweite Mahnung!
  • Wir haben letzte Woche eine Auszahlungsgenehmigung an unsere Bank geschickt. Man konnte auf diesem Formular ankreuzen ob das Geld vom Kfw-Kredit oder vom Baukredit ausgezahlt werden soll. Wir haben uns sehr bewusst für den Kfw-Kredit entschieden (Zinsen etc.) und prompt wurde das Geld vom falschen Konto abgebucht. Die Frau am Telefon brabbelte etwas von menschlichem Versagen und wann dann ziemlich schnippisch als ich sie darum bat, dieses Versagen doch zu verbessern. Das wäre mit „hohem bürokratischem Aufwand verbunden“. Tja, ist aber in diesem Fall leider (oder zum Glück) nicht unser Problem. Mal sehen, was da noch kommt!

Verpflegung und Richtfest

Ein Thema über das ich in anderen Blogs immer Mal wieder gestolpert bin ist das Thema „Verpflegung des Aufstelltrupps“. Leider haben wir nicht den Luxus direkt neben unserem neuen Grundstück zu wohnen oder Familie in nächster Nähe zu haben. Allerdings ist die Baustelle auch nur ca. 10 Minuten mit dem Auto entfernt.

Da sich in direkter Nähe der Baustelle nichts befindet, in dem der Bautrupp was Warmes zu essen bekommen hätte, wollten wir sie gerne verpflegen. Für Montag, den ersten Aufbautag, hatte ich Suppe geplant da ich am Wochenende wenig Zeit hatte um viel Vorzubereiten.

Am Montag morgen fuhren wir früh los zur Baustelle, ich lud Mann und Kind dort ab um dann direkt wieder zum Bäcker zu fahren und Brötchen zu kaufen. An der Baustelle hatte der Hausherr inzwischen schon unseren Gartentisch aufgebaut und wir schmierten was das Zeug hielt um dem Aufbautrupp noch in der Pause etwas zu Essen zu servieren.

Dank anhaltendem Regen konnte ich die Suppe nicht wie geplant draußen auf der Induktionsplatte warm machen. Also musste kurzerhand der Kofferraum herhalten 🙂

Auch Dienstag und Mittwoch brachten wir dem Aufbautrupp in der Frühstückspause belegte Brötchen und Mittags etwas Warmes zu essen. Außerdem haben wir alkoholfreie Getränke und etwas Süßkram zur Verfügung gestellt. Kaffee war übrigens nicht nötig, denn der Aufbautrupp hatte seine eigene Maschine dabei.

Unser „Richtfest“ hatten wir für Samstag geplant, da Freunde und Familie teilweise auch von weiter weg anreisen mussten. Da die Jungs von der Baustelle dieses dann zwangsläufig verpasst hätten, haben wir am Donnerstag wenigstens einen Kasten Bier, etwas Schnaps und Pizza ausgegeben. Am Freitag waren sie dann nur noch einen halben Tag da und so haben wir an diesem Tag nur morgens ein paar belegte Brötchen hingestellt.

Am Samstag war dann endlich die Sonne da, die wir uns für Montag gewünscht hätten. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir unseren Freunden und Familien unser Häuschen das erste Mal vorstellen. Das war wirklich toll!

Aufbau Tag 2

Nachdem der erste Tag dank dem Wetter sehr ernüchternd war, lief der zweite Tag doch wesentlich besser. Es ist zwar immer noch alles nass und sehr sehr sehr matschig aber zumindest kam heute kein Regen mehr vom Himmel.

Heute hat unser Haus endlich ein Dach bekommen und die Elektriker waren auch schon da um die ersten Kabel zu verlegen. Der Kranfahrer hat als letzte Aufgabe noch alle Dachziegel-Pakete auf dem Dach verteilt und den Container, der heute geliefert wurde, in die richtige Position gebracht. Ohne Kran wirkt die Baustelle auf einmal sehr „leer“ und unser Haus sehr groß 🙂

Hier noch ein Bild mit Kran…

Wir hoffen jetzt auf trockenes Wetter in den nächsten Tagen und vor allem am Samstag, wenn unsere Freunde und Familien kommen um das Haus das erste Mal zu besichtigen.

Hausaufbau Tag 1

Tja, was soll ich sagen. Anfang letzer Woche sah noch alles so gut aus. Vor allem der Wetterbericht. Da wurde uns für Montag Sonne und 14 Grad gemeldet. Dementsprechend meldeten wir die Zickenkönigin für den Tag aus der Kita ab, packten Picknickdecken und alte Wolldecken und träumten von unserem Häuschen. Im Laufe der Woche wurde die Vorhersage immer schlechter bis es Sonntag dann hieß „den ganzen Tag Nieselregen“. Ich wollte es ehrlich gesagt nicht wahrhaben und versicherte dem Hausherren, dass es bestimmt nicht regnen würde.

Am Montag schlugen wir um kurz nach sieben an unserem Grundstück auf und natürlich war der Kran schon da und alle waren fleißig. Der Himmel war dunkel grau aber bisher war es trocken. Schnell kam die erste Erdgeschosswand „geflogen“ und bald konnte man schon erkennen, dass es Mal ein Haus werden sollte.

Um halb zehn fing es dann an zu regnen und um die Spannung vorwegzunehmen, es hat dann auch den ganzen Tag nicht mehr aufgehört. Zum Glück haben auch die Männer von Weberhaus nicht aufgehört und zumindest noch die zweite Etage aufgebaut, allerdings ohne Decke. Zwischendurch kam mal kurz unser Bauleiter vorbei für ein bißchen Smalltalk. Wir waren (und sind es immer noch ein bißchen) sehr beunruhigt, da es inzwischen durch die Decke im Erdgeschoss tropfte. Das Aufbauteam versicherte uns aber, dass es immer wieder vorkommt, dass sie Häuser im Regen aufbauen und dass das kein Problem ist. Wir hoffen das Beste!

 

Die Bohrung

Da wir uns für Erdwärme entschieden haben musste bevor das Haus anrückt erst einmal gebohrt werden. Die Firma für die Bohrung mussten wir beauftragen, da hat WeberHaus also nichts mit zu tun und schon merkte man deutlich den „Service“-Unterschied.

Die Mann der Bohrfirma war bemüht schnell fertig zu werden, da es noch viele andere Aufträge gab und das ist ja in unserem Interesse. Allerdings hätten wir uns etwas mehr Sorgfalt mit unserer Bodenplatte gewünscht. Die ist jetzt nicht nur ziemlich schmutzig sondern leider ist an einer Stelle auch die Dämmung beschädigt.

Laut unserem Architekten muss da jetzt wahrscheinlich was ausgetauscht werden. Das ist einfach nur ärgerlich, weil es so leicht zu verhindern gewesen wäre.

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Die Bodenplatte

Dank dem Tiefbauer ist Anfang August aus unserer sehr teuren Wiese ein „Grundriss“ für unser Haus geworden. Dabei ist es doch ziemlich zusammengeschrumpft und unser Garten wirkt eher klein. Ich glaube aber, dass sich das ab dem Moment ändert ab dem wir Rasen mähen müssen.

 

Anfang September war es dann soweit und die Firma Glatthaar rückte an um unsere Bodenplatte zu gießen. Es war ziemlich warm und die Männer mussten ordentlich schwitzen. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass es mir irgendwie entfallen war, dass eine Bodenplatte über mehrere Tage gegossen wird und da ja auch Leute sind, die gerne versorgt werden wollen. Meine ganze Planung konzentrierte sich auf den Aufbau des Hauses. Deswegen mussten die zwei fleissigen Arbeiter von Glatthaar am ersten Tag mit Keksen und kalten Getränken auskommen. Am Tag 2 und 3 gab es dann neben was Süßem und Getränken auch noch geschmierte Brötchen.

Trotz der Temperaturen waren sie unglaublich schnell und alles lief problemlos.

Die Ausstattungsberatung

Bei Vertragsunterschrift im Februar wurde uns ein Termin für die Bemusterung im Juni gegeben mit den Worten „Der ist aber nicht in Stein gemeißelt“. Für uns hieß das, dass wir den Termin jederzeit ändern können und buchten erst Mal Urlaub der genau auf den Bemusterungstermin fiel 🙂 Im Nachhinein war das nicht so clever, denn irgendwie war für Weberhaus der Termin doch fest und uns wurde mitgeteilt, dass im schlimmsten Fall das Haus später kommt als vorher angenommen. Gott sei Dank konnten wir jedoch einen Termin direkt nach unserem Urlaub finden, so dass wir weiterhin gut im Zeitplan waren.

Das Gute an dieser Situation war, dass wir im Urlaub genug Zeit hatten um uns intensiv mit den Plänen auseinander zu setzen. Während die Trotzprinzessin das Kinderprogramm im Hotel genoss saßen der Hausherr und ich über den Plänen und diskutierten, wo wir welche Steckdosen haben möchten und wie viele Lampen man wohl im Flur braucht. Zusätzlich zeichneten wir unsere neue Küche in die Pläne und stellten fest, dass der Durchgang zwischen Kochinsel und Vorratsraum zu eng wird. Nach einigem Hin und Her fanden wir die Lösung…wir stellen eine Wand einfach schräg!

Obwohl wir unsere Ansprechpartner bei Weberhaus versucht haben zu überzeugen, dass wir in keinem Fall drei Tage für die Bemusterung brauchen wurden für uns drei Tage reserviert. Wenden ist nur 40 Autominuten von uns entfernt, so dass wir auf die Hotelreservierung verzichten konnten. Am Mittwoch ging es los, das Kind wurde im Kindergarten abgeliefert und wir machten uns mit zwei Autos auf den Weg zur Ausstattungsberatung. Wir wurden sehr nett von Herrn K. empfangen und nahmen erst Mal Platz im Büro. Hier gingen wir mit ihm einmal komplett die Pläne durch und gaben an welche Änderungswünsche wir hatten (ein Fenster in Küche anders und die schräge Wand) und welche Größe an Fensterbänken wir in den einzelnen Räumen haben wollen. Da ich um drei Uhr fahren musste um das Kind abzuholen baten wir Herrn K., dass er Nachmittags mit dem Hausherren den Elektroplan abspricht. Das war zum Glück überhaupt kein Problem.

Nach der Durchsprache ging es dann endlich los mit der Ausstattung. Wir entschieden uns schnell für eine Hausfarbe (hellgrau) und Dachziegeln (Anthrazit). Dank dem Jubiläumspaket war schon klar, dass es Holz-Alu-Fenster werden, auch da waren wir schnell durch. Die Entscheidung für die Rolladenfarbe war dann schon schwieriger und mit dieser Entscheidung wurden wir in die Mittagspause entlassen. Wir bekamen einen Gutschein für ein Restaurant in der Nähe und sagen wir mal so…da müssen wir nicht noch mal hin 🙂

Nach der Pause ging es weiter und wir finalisierten unsere Entscheidung für die Rolladen- und Raffstorefarben. Die werden tatsächlich unterschiedlich, da wir die Raffstores gerne in Anthrazit haben möchten, uns der Aufpreis für anthrazitfarbene Rollläden aber zu groß war. An diesem Tag entschieden wir dann noch über Türen, Tür- und Fenstergriffe, die Haustür, das Treppengeländer und Tapeten entschieden. Nachdem ich um drei gen Heimat fuhr ging der Hausherr mit Herrn K. die Elektropläne durch und entschied welche Lichtschalter eingebaut werden sollen.

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Am Donnerstag fuhren wir mit einem Auto nach Wenden und tauchten direkt ein in die schwierigste Entscheidung, die Fliesen! Aber auch da hatten wir uns vorher schon Gedanken drüber gemacht, so dass wir auch hier relativ schnell durch waren. Herr K. gab uns gute Tipps und „bewahrte“ uns vor Mosaikfliesen die wir wahrscheinlich niemals hätten sauber halten können und die dazu auch noch ein Vermögen gekostet hätten. Nach den Fliesen folgten die Sanitäreinrichtungen und die nahmen dann doch mehr Zeit in Anspruch als wir dachten. Bei dem Duschkopf für unser Bad waren wir noch fix aber als es dann darum ging das WC und unser Doppelwaschbecken auszusuchen war es doch etwas zäh. Inzwischen war es aber auch Mittag und wir nahmen als kleine Tischlektüre ein paar Sanitär-Kataloge mit.

Nach der Pause ging das Entscheidungen treffen dann irgendwie leichter und wir beschlossen in jedem Badezimmer ein WC einer anderen Firma einzubauen. Außerdem fanden wir ein Doppelwaschbecken mit einem schönen Unterschrank für unser Badezimmer, im Kinderbad und im WC im Erdgeschoss beließen wir es im Standard.

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Dann ging es noch mal zurück ins Büro von Herrn K. um über unseren Durchlauferhitzer zu diskutieren. Den wollten wir haben damit gewährleistet ist, dass wir immer warmes Wasser zum Duschen haben. Herr K. war der Meinung, dass unser 290 Liter Tank ausreichend ist, der Hausherr war anderer Meinung. Herr K. rief Hilfe aus der Technikabteilung herbei und am Ende fanden wir auch hier den richtigen Kompromiss. Weberhaus bereitet den Anschluss für den Durchlauferhitzer vor, hängt aber noch keinen dran und wir probieren erst Mal aus ob wir mit dem warmen Wasser auskommen. Am Ende des Gesprächs kam dann noch unser Projektleiter Herr W. dazu und gab uns den groben Zeitplan. Endlich hatten wir eine KW nämlich die 43!