Die Vorgespräche mit Weberhaus

Der Bauherr und ich sind uns uneinig wie viele Gespräche es am Ende tatsächlich waren. Er sagt 2-3 ich sage 4-5, die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Von Anfang an war uns wichtig, dass wir eine möglichst genaue Kostenaufstellung haben. Wir wollten wissen was jede einzelne Steckdose, jeder Lichtschalter, der Bodenbelag, der Wandbelag etc. kostet um am Ende kein böses Erwachen zu haben. Oft kamen durch Gespräche mit Verwandten und Freunden noch Extras mit hinzu. Zum Beispiel wollten wir den Aufpreis wissen für Fenster mit P4a-Glas, weil wir das Haus möglichst Einbruchsicher gestalten möchten. Unser Bauberater Herr S. versuchte uns zu erklären, dass das nicht nötig wäre da die meisten Einbrüche nicht durch das Glas erfolgen und dass das Glas sicherlich mit einem sehr hohen Aufpreis verbunden wäre. Wir ließen nicht locker und fragten immer mal wieder telefonisch nach, bis Herr S. uns überrascht mitteilte, dass der Aufpreis nur gering wäre. Inzwischen verkauft er das Glas übrigens sehr gerne 😉

Am Schwersten ist uns wahrscheinlich die Entscheidung für die Heizung gefallen. Ich wollte unbedingt eine Fußbodenheizung, da wir zur Zeit in einer Altbauwohnung mit sehr kaltem Boden wohnen. Allerdings waren wir von den Luft-Luft-Wärmepumpen die in vielen Fertighäusern verbaut werden nicht überzeugt und eine Gasheizung war uns nicht nachhaltig genug. Ein Kaminofen kam aus unterschiedlichen Gründen nicht in Frage. Am Ende entschieden wir uns, auch wegen der hohen Förderung, für eine Erdwärmepumpe. Zwar kostet die Bohrung einiges, wird aber mit 4.000 Euro vom Staat gefördert und die Heizung an sich ist sogar etwas günstiger als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Ein ausführlicher Post zum Thema Heizung vom Hausherren noch folgen.

Ein weiterer Punkt war der Bodenbelag. Wir wollten das Haus schlüsselfertig bei Weberhaus kaufen. Allerdings wird das Haus dann mit Teppich, Fliesen oder Laminat geliefert. Wir wollten aber Parkett. Das wäre natürlich auch möglich gewesen, allerdings gegen einen happigen Aufpreis. Also haben wir vor Vertragsunterschrift ein paar einheimische Parkettleger angefragt und festgestellt, dass es für uns wesentlich günstiger wäre als den Boden von Weberhaus verlegen zu lassen. Damit aber alles reibungslos verläuft haben wir mit Weberhaus besprochen, dass der Architekt das Verlegen des Parketts mit koordiniert.

Am Ende war Herr S. glaube ich wirklich leicht genervt von unserer Unschlüssigkeit und er hatte wohl Angst, dass er sich die ganze Arbeit am Ende umsonst gemacht hat. Deswegen hat er zum Ende hin ziemlich auf die Unterschrift gedrängt. Ein anderer Grund war auch, dass wir die ganzen Extras aus dem Jubiläums-Special nicht mehr bekommen hätten. Und irgendwie hatten wir den Schubs am Ende auch vielleicht ein bißchen nötig um uns zu trauen 🙂

Ein Gedanke zu „Die Vorgespräche mit Weberhaus“

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